13. Dezember 08

Bretonischer Apfelkuchen


Breton Apple Cake
Originally uploaded by elkit.

Zutaten:

Für den Teig:

150 g Butter
4 Eier
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
150 g Mehl
500 g Äpfel
Butter zum Einfetten der Form

Zum Bestreuen:
20 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillinzucker

So geht's:

Butter schmelzen. Abkühlen, aber nicht fest werden lassen.

Eier, Zucker, Vanillinzucker und Salz schaumig schlagen.

Abgekühlte Butter, Backpulver und Mehl druntermischen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse rausschneiden, in dünne Scheiben schneiden. Unter den Teig heben.

Springform von 24 cm Durchmesser einfetten, Teig einfüllen, die Form in den vorgeheizten Ofen auf die unterste Stufe stellen.

Etwa 50 Minuten backen.

Ein paar Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form nehmen. Mit Puderzucker bestreuen. Geniessen.

(Aus meinem guten alten Menü Backen von A - Z Backbuch.)

28. November 08

Das Gelbe vom Ei


Eigelb
Originally uploaded by elkit.

01. August 08

Nutella in Deutschland und Frankreich

Wusste ich auch nicht, dass es einen Unterschied zwischen deutschem und französischem Nutella gibt. Danke für den Tipp, Bryant!

16. Dezember 07

Lebkuchen


  Swirl 
  Originally uploaded by elkit

Hier in Kalifornien - oder vielleicht sollte ich sagen, hier in der Bay Area - gibt es immer mehr Deutsches zum Essen, Trinken und Selbermachen. Der World Market hat Schoko-Nikoläuse, Marzipan, Bahlsen, Ritter Sport, Milka, Haribo und Lindt und Dr.-Oetker-Pudding. Beim deutschen Metzgerladen Dittmers hab ich Neunerlei Lebkuchengewürz, Pottasche und Hirschhornsalz gefunden, und folgerichtig hab ich Lebkuchen gebacken. Schmeckt mir besser als die amerikanischen Gingerbreads, die Ingwer enthalten. (Ich mag Ingwer als Gewürz, aber nur in kleiner Dosis. Zuviel ist zuviel.) Und im Neunerlei ist, wie ich dem Aufdruck auf der Packung entnehme, überhaupt kein Ingwer drin: es enthält Zimt, Gewürznelken, Kardamom, Koriander,  Muskatnuß und Muskatblüte (Mazis), Anis, Piment und Zitronenschale.

Für ein Blech voll Lebkuchen:

  • 125 g Honig
  • 125 brauner Zucker
  • 75 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Neunerlei
  • 1 EL Kakao (süß oder bitter, je nach Laune, Schokoraspeln gehn auch.)
  • 1 TL Pottasche
  • 1 bis 2 EL Rum
  • 1 Ei

Für den Zuckerguß:

  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 TL Zitronensaft
  • 1-2 TL warmes Wasser

So wird's gemacht:

  1. Honig, Zucker und Butter zusammen erwärmen und mischen, wieder abkühlen lassen.
  2. Die trockenen Zutaten (Mehl, Neunerlei, Kakao, Pottasche) in einer Schüssel gut mischen.
  3. Die Honigzuckerbuttermasse dazugeben und gut untermengen.
  4. Rum und Ei hinzu, zu einer glatten honigklebrigen Masse kneten.
  5. Eventuell kaltstellen (hab ich nicht gemacht).
  6. Ausrollen und Formen ausstechen.
  7. Bei 180 Grad etwa 10 Minuten backen.
  8. Abkühlen lassen und mit Zuckerguß verzieren. Ich hab aus einem Ziploc-Beutel einen Spritzbeutel gemacht und damit die Schnörkel gemalt, und auf andere Lebkuchen einfach mit dem Messer gestrichen.

11. Oktober 05

Haribo macht Kinder froh

... und Negerküsse ißt man so: Oben Schokoladendeckel abbeißen und die Schaummasse wie ein Asthmaspray einsaugen. Schließlich den Waffelboden eucharistisch auf der Zunge zergehen lassen.

Eucharistisch. Das find ich sehr schön. Und was man alles über ander Leut und deren Süßkram-Rituale lernen kann! Danke, Frau Gröner.

Alles im braunen Bereich

Heut im Büro hatten die Kollegin und ich aus einem unerfindlichen Grund Lust auf Brownies, und mir fiel ein, daß ich ja ein ganz leckeres Rezept hab und schon ewig keine Brownies mehr gebacken hab ... und hatte ich es ebendieses Rezept nicht sogar hier reingestellt?

In der Tat ... kurz gegoogelt, et voilà. Und dann hab ich noch kurzerhand eine neue Kategorie für Rezepte in mei'm Blog angelegt und bin selber ganz enttäuscht, daß da nur drei Einträge drin sind. Ich hatte noch ein paar andere Einträge, die woanders auf Rezepte verlinkten, aber die sind leider alle so alt, dasse alle kaputt sind. Keine Linzerschnitten mehr bei der Brigitte, kein Mecklenburger Schweinebraten mehr im Stern ... nur gut, daß ich ausgedruckte Kopien davon hab.

Und ich denke, bevor es weihnachtet, muß ich hier noch was ansammeln.

17. September 05

Ozapft is!

Viel Spaß auf der Wiesn.

05. Mai 05

So ein Kaese!

Spaetzle
Spaetzle,
von elkit aufgeladen.
Kässpätzle gemacht heut abend. Will das natürlich gleich für meine US-Leser bloggen, aber ohne das richtige Werkzeug hat das ja keinen Docht ... ich hab ein Spätzlebrett und einen Schaber, was ich hier noch nicht gesehen hab. Beim Google-Suchen kommt mir eine Seite mit diesem Zitat unter, das mich zum Grinsen bringt: Alle nicht vom Spätzlebrett geschabten Spätzle sind als "Faule-Weiber-Spätzle" verschrien!

17. Oktober 04

Oktoberfestersatz

Ich sitze im Orchard Valley Coffee Shop in Campbell, wo ich mich die nächsten Sonntage regelmäßig mit meinen NaNoWriMo*-Bekannten treffen werde. (*Wir nehmen alle am National Novel Writing Month teil, wo man im November einen Roman von 50.000 Wörtern Länge schreibt. Verrückt, gell? Macht aber riesigen Spaß.)

Gestern nacht hat's geregnet, und heute ist es bewölkt und regnerisch. Es ist nicht kalt, und im Café stehen die Türen offen. Die Straße ist dieses Wochenende für PKWs gesperrt, weil Oktoberfest ist. Es riecht nach Bratwurst und Sauerkraut, und als wir vorhin die Straße runterkamen, blies uns der Wind Fetzen von "Jo, mir san mi'm Radl do" entgegen.

Und damit hören die Gemeinsamkeiten mit dem echten Oktoberfest auch schon auf. Denk ich mal. Ich sitz im Café und hab eigentlich keine Lust, mich nach draußen zu begeben. Mir ist nach Tee und Marzipan und Schreiben zumute. Für gutes Bier und deutsches Essen werd ich bald mal wieder nach San Francisco zur Suppenküche fahren.

26. September 04

Ich bin wohl nicht ganz gebacken ...

... aber der Apfelkuchen isses:

Sunsetpie

Lecker isser. Und notwendig war's, und ich werd wohl heute gleich noch einen backen, weil der Granny-Smith-Baum im Garten auf Turboproduktion geschaltet hat.

Rezept? Gerne.

Ich hab mit der Füllung angefangen, damit die Korinthen lange genug einweichen konnten:
4-5 säuerliche Äpfel
1 Zitrone zum Saften
1 Täßchen Korinthen oder Rosinen
2 oder 3 Stamperl Calvados (oder Brandy oder Grappa)
50 g brauner Zucker
1 EL Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.
Den Saft der Zitrone drübergießen, damit sie nicht braun werden.
Die Korinthen in ein Glas geben und den Calvados darübergießen.
Zucker und Zimt mischen, diese Mischung und die beschwipsten Korinthen zu den Äpfeln geben und stehenlassen, während man den Teig bereitet.

Mir schmeckt's am besten mit Mürbteig - hab auch online mehrere Rezepte gefunden und dieses benutzt:
150 g Mehl
50 g Zucker
100 g Butter
1 Eigelb

Zutaten wie angegeben mischen - Mehl, Zucker, Eigelb, dann die kalte Butter in Flöckchen dazugeben, zu einem glatten Teig kneten und den eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann wollte ich noch eine "Sicherheitslage", damit die Apfelmasse den Teigboden nicht matschig machte. Ich hatte keine Semmelbrösel, aber frau weiß sich ja zu helfen, und ich hab Müsli zerkrümelt ("Granola", wie man hier die gerösteten Müslis nennt). Butterkekse gehen auch.

Wenn der Teig so weit ist, heizt man den Backofen auf 200 Grad vor.
Man fettet eine Springform ein und legt sie mit dem Teig aus - Boden und Seiten.
Als nächstes kommen die Brösel auf den Teigboden.
Dann die Apfelmischung.
Und ich hab noch eine zweite Ladung Brösel als Decke obendrauf verteilt.

Ab damit in den Ofen, und etwa 45 Minuten bei 200 Grad backen, bis die Äpfel weich sind und die Kruste goldbraun ist. (Wenn nötig, die letzten 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Decke nicht zu dunkel wird.)

Guten Appetit! (Schmeckt noch warm mit Vanilleis ganz besonders köstlich!)